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Chorea Huntington (Huntington-Krankheit) - Copy from deu : Medikamente

Publié par : rédaction Onmeda (10. mars 2016)

Bei bestimmten Symptomen von Chorea Huntington (Huntington-Krankheit) können Medikamente Linderung verschaffen: Gegen die typischen Bewegungsstörungen kommen beispielsweise häufig Neuroleptika wie Sulpirid oder andere Wirkstoffe wie Tiaprid oder Tetrabenazin zum Einsatz. Bei Depressionen im Rahmen von Chorea Huntington kann der Arzt Neuroleptika wie Sulpirid oder auch Antidepressiva aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) verschreiben.

In der Regel ist ein Neurologe für die Medikamentengabe bei Chorea Huntington zuständig. Er kann die richtige Dosis ermitteln und bei möglichen Nebenwirkungen gegebenenfalls auf andere Medikamente ausweichen.

Ernährung

Menschen mit Chorea Huntington haben einen sehr hohen Energieverbrauch und verlieren daher rasch an Gewicht. Daher müssen sie im Rahmen der Therapie auf eine geeignete Ernährung achten. So können gegebenenfalls 6 bis 8 kalorienreiche Mahlzeiten am Tag nötig sein, um den Energiebedarf zu decken. Unter Umständen sind auch entsprechende Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll.

Wenn die Huntington-Krankheit zu Schluckstörungen geführt hat, sollten die Betroffenen keine dünnflüssigen Mahlzeiten zu sich nehmen, da sie diese leicht verschlucken können. Besser geeignet ist eine breiige Nahrung. Genussmittel wie Kaffee, Nikotin und Alkohol können die Beschwerden verstärken und die Wirkung der Medikamente abschwächen. Wenn das Schlucken sehr schwer fällt oder nicht möglich ist, kann die Ernährung auch über eine Magensonde erfolgen.

Begleitende Behandlung

Neben der medikamentösen Therapie von Chorea Huntington sind aber auch begleitende Maßnahmen wichtig. Hierzu zählen etwa

  • Krankengymnastik,
  • Ergotherapie,
  • ein logopädisches Training, um Sprechstörungen entgegenzuwirken und Schluckstörungen günstig zu beeinflussen und
  • eine begleitende Psychotherapie bzw. psychologische Hilfestellung.

In einer Psychotherapie können nicht nur der Patient selbst, sondern auch die Angehörigen lernen, mit der Erkrankung umzugehen. Zudem kann es hilfreich sein, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen, in der man sich über Chorea Huntington austauschen kann.


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