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Chorea Huntington (Huntington-Krankheit) - Copy from deu : Verlauf

Publié par : rédaction Onmeda (10. mars 2016)

Prognose

Chorea Huntington (Huntington-Krankheit) setzt meist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr ein. Die Beschwerden nehmen dabei nach und nach zu.

Die Prognose hängt auch vom Zeitpunkt des Ausbruchs ab: Oft schreitet die Erbkrankheit umso langsamer voran, je später sie ausbricht. Eine Heilung ist nicht möglich. Die Erkrankung führt im Durchschnitt etwa 10 bis 20 Jahre nach den ersten Symptomen zum Tod.

Komplikationen

Führen die unkontrollierten Bewegungen zu Schluckstörungen und Atemstörungen, können sich die Betroffenen verschlucken und Luftnot bekommen. Atemstörungen und Lungenentzündungen (Pneumonie) durch Verschlucken zählen zu den häufigsten Todesursachen bei Chorea Huntington.

Häufig entwickeln Betroffene im Verlauf der Huntington-Krankheit schwerwiegende depressive Verstimmungen – entweder infolge der gestörten Nervenfunktion oder als Reaktion auf die fortschreitende Erkrankung beziehungsweise das Wissen um deren Unheilbarkeit. Daher ist die Selbstmordrate bei Chorea Huntington erhöht.


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